Just a week ago, I learned that Ike didn’t actually go through Havana. The center moved with level one across Pinar del Río, the province west of the capital and what kept us trapped inside of the house for about two days were only the extensions or outer bands (Can anyone tell me the correct English term for this?) of the storm. With the house being squeezed between two other houses and situated in a safe distance from Havana’s waterfront, it didn’t feel dangerous as long as one stayed inside the house. But the noise of the strong wind and ever ongoing rain, which kept us awake all night, didn’t make leaving the house, if you didn’t necessarily had to, sound like a reasonable idea; which is ok as long as you have what you need to survive in the house. Our hosts kept us alive by stopping by once a day to prepare a breakfast and by having stored some water, partly in a tank and partly in bottles, which came in handy when after one and a half days the tap-water supply was cut off, not long after the electricity was gone. Not being able to go buy food ourselves, we relied on one meal a day. Even if we had dared to go outside, we wouldn’t have succeeded in a food hunt. The country was in a national state of emergency, which in practice means that everybody – also people who keep grocery stores and restaurants running – stays at home. So, after a while there was a slight feeling of being trapped – mixed with a great chunk of boredom. It was an unusual chance to practice patience and: Battleships!
I almost enjoy holding back pictures from Cuba, so far. Maybe, for those of you who have been following, this sort of imitates my experience: I arrived in Cuba and then there was this waiting period before I actually got to see it…but Ike moved on and we eventually got to leave the house. To be continued.
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Erst vor einer Woche habe ich erfahren, dass der Hurrikan in Wirklichkeit nicht direkt durch Havanna gefegt ist. Das Auge des Sturms bewegte sich mit Stärke eins eigentlich durch die östlich der Hauptstadt gelegene Provinz Pinar del Río. Was uns also etwa zwei Tage lang im Haus festgehalten hat, waren also nur Ausläufer von Ike. Dadurch, dass das Haus zwischen andere Häusern eingezwängt war und in sicherer Entfernung von der Küstenpromenade lag, fühlte sich die Situation nicht wirklich gefährlich an, solang man im Haus blieb. Aber der starke Wind und der nicht aufhörende Regen, deren Geräusche uns nachts nicht schlafen ließen, schienen den Gedanken das Haus zu verlassen, außer es war unvermeidbar, nicht unbedingt vernünftig erscheinen; was total ok ist, solange man alles Lebensnotwendige im Haus hat. Unsere Gastgeber hielten uns am Leben, indem sie einmal am Tag vorbeikamen um uns ein Frühstück zu bereiten; und indem sie Wasservorräte angelegt hatten – teils in einem hauseigenen Speichertank, teils in Flaschen abgefülltes Leitungswasser – was ziemlich praktisch war, als es nach anderthalb Tagen kein Leitungswasser mehr gab, nicht lang nachdem der Strom ausgefallen war. Da wir selbst kein Essen kaufen gehen konnten, hatten wir nur eine Mahlzeit am Tag. Selbst, wenn wir uns aus dem Haus getraut hätten, wäre eine Essenssuche erfolglos geblieben. Das Land befand sich in einem nationalen Notstand, was in der Praxis bedeutet, dass alle – auch Leute, die Supermärkte und Restaurants am laufen halten – zu hause bleiben. So beschlich mich dann doch nach einer gewissen Zeit dieses leise Gefühl von Gefangensein – gemischt mit einer riesen Portion Langeweile. Es war eine ungewöhnliche Gelegenheit zur Übung von Geduld und: Schiffe versenken!
Ich genieße mittlerweile fast schon hier Fotos von Kuba zurückzuhalten. Vielleicht imitiert es für diejenigen, die diese Geschichte bisher verfolgt haben mein Erlebnis: Ich kam in Kuba an und dann gab es diese Wartezeit bevor ich es eigentlich zu sehen bekam…aber Ike bewegte sich weiter und wir konnten irgendwann das Haus verlassen. Fortsetzung folgt.

kleine Sadistin…
By: Franzi on November 8, 2008
at 4:43 pm